Futur of Media: Ich gestalte mit!
Manchmal denke ich an Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“. Eine Figur blickt auf eine Landschaft, die teilweise noch verborgen ist. Genau so fühlen sich Medien gerade an. Alles verändert sich.
Und ich will mittendrin sein und mitformen.
Zum Beispiel Podcasts. Die sind längst nicht mehr nur Audioformate. Sie können Shows sein, Communities, Social Content oder ganze Marken für sich. Aus einem langen Gespräch entstehen ganz neue Erzählformen. Longform kann heute genauso auf TikTok funktionieren, wie als Audio in einer App oder einem Newsletter.
Social Media Plattformen werden immer stärker zu den neuen Zeitungen und Magazinen. Ich lese zwar Nachrichten-Apps, aber im zweiten Schritt bewege ich mich fast ausschließlich auf Social Media.
Menschen entdecken Inhalte auf TikTok, Instagram, YouTube, Substack & Co. Was früher als Video-Overload bezeichnet wurde, ist heute voll mit Text.
Bei allen Veränderungen bleibt aber auch etwas gleich: Gute Geschichten bleiben gute Geschichten. Dafür müssen wir das Rad nicht komplett neu erfinden.
KI betrachte ich neugierig und kritisch zugleich. Sie wird vieles verändern und kann ein hilfreiches Werkzeug sein. Aber Dinge wie eine Haltung, Geschmack oder Vibe lassen sich nicht automatisieren.
Ich liebe Veränderung, interessiere mich für Trends, neue Plattformen und die Frage, wie Menschen Inhalte in Zukunft konsumieren werden. Ich möchte nicht irgendwann zurückblicken und denken: „Ach, hätten wir doch nur.“
Ich möchte sagen können, dass ich dabei war.
Und bei aller Abenteuerlust gehört zur Zukunft von Medien natürlich auch Realitätssinn. Gute Inhalte müssen Menschen erreichen, aber sich am Ende auch finanzieren können.
